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St. Gallischen Kantonalen Psychiatrischen Dienste homogenisieren Datenaustausch mit mirth connect


Homogenisierter Datenaustausch mit mirth connect

 

Für die psychiatrische Grundversorgung – ambulant und stationär – im Kanton St. Gallen mit seinen mehr als 800.000 Einwohnern zeichnen sich die St. Gallischen Kantonalen Psychiatrischen Dienste – Sektor Nord (KPD-SN) und die Psychiatriedienste Süd (PDS) verantwortlich. Erstere betreiben vier, letztere fünf Standorte. So umfassend die Aufgabe, so vielfältig auch die Landschaft an unterstützenden IT-Systemen in den Einrichtungen: zwei ERP-Systeme, zwei Krankenhaus-Informationssysteme, eine Ressourcenplanung, ein EKG-System, ein Warenwirtschaftssystem, ein IT-Service-Management, ein Microsoft Active Directory, ein Business Intelligence System, ein Telefonieserver und SharePoint. Betreut wird das in allen Einrichtungen vom Shared Service Center IT (SSC-IT) der Psychiatrischen Dienste. 

Psychiatrische Dienste St. Gallen

Der Dienstleister hatte zunehmend Schwierigkeiten, der vielfältigen Anforderungen dieser heterogenen Infrastruktur Herr zu werden – und verzweifelte am Datenaustausch zwischen den Systemen, wie Applikationsentwickler Urs Dreher ausführt: „Gab es einen Austausch, fand der über individuelle Scripte oder manuell statt. Fast jedes System hatte ein eigenes Datenformat, das umgewandelt werden musste – ein hoher Aufwand. Hinzu kamen ständig Schnittstellenprobleme, weshalb auf Dauer unser Leidensdruck, etwas zu implementieren, das Stabilität gewährleistet, immer größer wurde.“ Also entstand die Idee, einen Kommunikationsserver zu installieren, an den alle Systeme angedockt werden sollten. "Wir haben uns eine Kommunikationsplattform vorgestellt, bei der wir sauber und schnell einen neuen Datentransfer einrichten können, quasi eine zentrale Datendrehscheibe, anhand derer wir den Überblick über die Transaktionen behalten“, nennt Projektleiter Daniel Fisler die Erwartungen an die neue Lösung.

Daniel Fisler

 

Herr Daniel Fisler

 

Verlässlich und einfach zu bedienen 

So haben KPD-SN und PDS ein detailliertes Pflichtenheft verfasst und im Einladungsverfahren drei ausgewählte Anbieter mit ihren Produkten um ein Angebot gebeten. Besonderes Augenmerk legten die Einrichtungen dabei auf die eigene Zukunftsfähigkeit. „Wir hatten das Thema eHealth im Auge und setzen künftig ausschließlich auf etablierte Kommunikationsstandards“, erläutert Dreher. Nach einer Präsentation und einer Nutzwertanalyse auf Basis des Pfichtenheftes fiel die Entscheidung schließlich auf Mirth Connect von vireq software solutions. „Unternehmen und Kommunikationsserver haben uns voll überzeugt, hinzu kam ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis“, so Fisler. 

Seit Ende 2014 arbeiten die Psychiatrischen Dienste St. Gallen nun mit Mirth Connect, auf den laufend neue Channels, Services und Systeme migriert werden. „Es ist ein übersichtliches, aber sehr wirksames Werkzeug zur Vereinfachung für uns“, lobt Dreher. „Wir können mit eigenen Ressourcen schnell und unkompliziert neue Datenstränge über den Kommunikationsserver ziehen.“ 

In einem zweitägigen Workshop hat ViREQ den Anwendern die Konfiguration und Entwicklung von Schnittstellen nahegebracht. Dieses Wissen haben Dreher und Fisler dann im Selbststudium und durch Diskussionen mit dem Anbieter vertieft, so dass sie nun die meisten Arbeiten selbstständig erledigen können. Wird es einmal komplizierter – etwa beim Aufbau von Channels oder der Integration neuer Applikationen –, ist aber ViREQ gefragt. „Das ist schließlich nicht unser Kerngeschäft. Zudem wissen wir einen erfahrenen und offenen Partner an der Seite, der uns schnell hilft.“

Urs Dreher

 

Herr Urs Dreher

 

Mirth Connect wird sowohl im Norden wie auch im Süden des Kantons eingesetzt, beide Einrichtungen arbeiten in einer komplett virtualisierten Serverumgebung. In die ist auch der Kommunikationsserver integriert. Beim Ausfall einer Hardware können die Systeme so problemlos auf eine andere Hardware verschoben werden, was einen ausfallsicheren Betrieb gewährleistet. Durch die Virtualisierung können zudem sehr schnell neue Systeme aufgebaut werden – einfach einen neuen Server anlegen und diesen in Betrieb nehmen. 

 

Zeitsparend und dokumentationssicher 

Durch den Kommunikationsserver von ViREQ gewinnen vor allem die Mitarbeitern des SSC-IT. „Er erspart uns enorm viel Zeit“, sagt Fisler, „weil wir beispielweise neue Anforderungen viel schneller umsetzen können.“ So lassen sich Transferprotokolle schneller definieren und neue Applikationen in der Regel ohne großen Aufwand einbinden.

Ein weiterer Vorteil: Alle Transaktionen und jeder Datenfluss über Mirth Connect werden genau dokumentiert. „Das war ohne Kommunikationsserver nicht so“, blickt Dreher zurück. „Wenn da mal etwas nicht lief, war es sehr schwierig herauszufinden, bei welchem System der Fehler lag. Ein Monitoring war kaum möglich. All das ist mit der zentralen Drehscheibe, die wir jetzt haben, gegeben.“ Anders würde es aber auch nicht funktionieren. „Bei den steigenden Anforderungen, etwa dass alle neue Applikationen integriert sein müssen, alle über den Mitarbeiterstamm, Telefonnummern und und und verfügen müssen, können wir keine Punkt-zu-Punkt- Schnittstellen nicht mehr manuell einrichten“, führt Fisler aus.

Psychiatrie Dienste Süd Pfäfers

Genauso verlässlich wie Mirth Connect hat sich auch ViREQ erwiesen. „Agil“, „mitdenkend“, „unterstützend“, „ flexibel“ und „kompetent“ sind Adjektive, die bei der Beschreibung des Dienstleisters durch Dreher und Fisler fallen. „Wir haben ja diverse Anbieter für verschiedene Systeme und ich kann sagen, dass sich wenige derart engagieren wie ViREQ, so der Applikationsentwickler. „Wenn man sein Problem schildert, analysieren die Mitarbeiter sehr schnell und erarbeiten Lösungen. So werden uns viele Dinge abgenommen und wir können uns auf unsere Kernaufgaben konzentrieren. Ich finde sehr gut, wie ViREQ arbeitet und uns unterstützt.“

Um einen störungsfreien Betrieb des Kommunikationsservers – und damit aller Applikation, die darüber kommunizieren – zu gewährleisten, haben die St. Gallischen Kantonalen Psychiatrischen Dienste einen Service- und Wartungsvertrag mit ihrem Brandenburgischen Dienstleister abgeschlossen. „Der berücksichtigt einerseits unser hohes Maß an Eigeninitiative“, lobt Daniel Fisler, „gibt uns andererseits aber die Sicherheit, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.“ Auch Urs Dreher fühlt sich bei ViREQ gut aufgehoben: „Unser Partner bietet uns ein sehr überzeugendes, weil kundenfreundliches Gesamtpaket.“ 

 

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