Reibungsloser Datenaustausch, egal in welchem Format


Labor München Zentrum setzt auf Mirth Connect



Das MVZ Labor München Zentrum etabliert Mirth Connect Kommunikationsserver als zentrale Kommunikationsdrehscheibe

 

„Medizinische Leistungserbringung, Logistik und IT so zusammenbringen, dass für unsere Kunden die beste Lösung entsteht.“ So beschreibt Axel Niedermeyer, organisatorischer Leiter im MVZ Labor München Zentrum (LMZ), eine wesentliche Herausforderung. Eine andere hängt zumindest indirekt damit zusammen: die Gewinnung geeigneter Mitarbeiter, primär von MTAs. Um beide Anforderungen zu meistern, setzt das LMZ zunehmend auf Automatisierung und Digitalisierung. „Wir haben beispielsweise von einzelnen Analysegeräten auf eine Laborstraße umgestellt und lassen einfache Tätigkeiten möglichst von Maschinen erledigen, um Personal zu sparen und die Arbeit interessanter zu machen“, erläutert Niedermeyer.

Das führt dazu, dass die IT für die tägliche Arbeit im MVZ LMZ einen sehr hohen Stellenwert einnimmt. „Ich bin davon überzeugt, dass am Ende des Tages die bessere IT gewinnt. Wir müssen unseren Kunden gute und kundenfreundliche Lösungen bieten. Und damit hat die IT auch einen sehr großen Stellenwert für den Erfolg unseres Unternehmens“, so Niedermeyer. Deshalb hat sich das MVZ in den vergangenen Monaten dort auch neu aufgestellt.

Das MVZ Labor München Zentrum versorgt von seinem Standort am Münchner Hauptbahnhof etwa 3.000 Kunden, zu 80 Prozent niedergelassene Ärzte. Das Unternehmen zählt 200 Beschäftigte und analysiert täglich ungefähr 15.000 Probenröhrchen von bis zu 7.000 Patienten. „Wir sehen uns im Gegensatz zu vielen anderen Laboren nicht als produzierendes Unternehmen, sondern als Dienstleister“, stellt Niedermeyer heraus. „Unsere Stärke ist, dass wir individuell auf die Kundenwünsche eingehen und den persönlichen Kontakt pflegen.“

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Professionell, stabil, flexibel

Diese Anforderungen müssen die eingesetzten IT-Lösungen unterstützen. Als zentrale Drehscheibe dient dabei der Mirth Connect Kommunikationsserver. „Von der Plattform versprechen wir uns Professionalität, Stabilität und Flexibilität“, sagt der organisatorische Leiter des MVZ LZM. Gerade letzteres gewinnt hohe Bedeutung. Im Datenaustausch mit Arztpraxen herrschen die drei Protokolle LDT, LDT2 und LDT3 vor. Was sich gleich anhört, ist grundsätzlich sehr verschieden. Warum die Offenheit für die tägliche Arbeit so wichtig ist, erläutert Axel Niedermeyer: „Ein Kunde schickt uns seine Anforderung in LDT2 und wir wandeln sie für die interne Bearbeitung in LDT3 um. Den Befund, ebenfalls in LDT3 erstellt, rückwandelt Mirth Connect dann automatisch wieder in LDT2. Ohne Kommunikationsserver war das nicht möglich, da mussten wir parallel mit verschiedenen Versionen arbeiten.“ Mirth Connect „versteht und spricht“ auch HL7, so dass das Labor für den Datenaustausch mit Krankenhäusern oder internationalen Kunden keine spezielle Lösung benötigt.

Der Kommunikationsserver von vireq software solutions hat in München eine Eigenentwicklung abgelöst, die nur noch mit einem hohen Aufwand weiter gepflegt werden konnte. Alternativ haben sich die Verantwortlichen nach einer Lösung umgeschaut, die den Erfordernissen einer modernen Kommunikation entspricht – und schließlich in Mirth Connect gefunden. Seit September 2018 wird der gesamte Datenaustausch mit den Kunden nun über den Kommunikationsserver abgewickelt. Angebunden sind das Labor-Informationssystem Glimps von der Firma Mips sowie ein System zur Erfassung der Auftragsscheine.

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Gesamte Logistik digital abgebildet

Der Kunde schickt seinen Laborauftrag elektronisch per Order Entry an das MVZ LZM, der dann über Mirth Connect eingeht und mit einem Zeitstempel versehen wird. Dieser Auftrag enthält bereits die jeweiligen Abrechnungsziffer und die Versicherungsdaten des Patienten. Die Proben werden von einem Fahrer beim Kunden abgeholt und kommen maximal eineinhalb Stunden später im Labor an. Dort werden sie im Labor-Informationssystem angemeldet und automatisch mit dem Laborauftrag verknüpft. Die Analyseergebnisse werden über den Kommunikationsserver an den Einsender zurückgespielt. 

Die Pflege der Systeme übernimmt die hauseigene IT-Abteilung, die für die Betreuung der gesamten Infrastruktur inhouse und teilweise auch bei den Kunden verantwortlich zeichnet. „Durch die enge Einbindung in die täglichen Abläufe können die vier Mitarbeiter die Prozesse und Herausforderungen sowohl unserer MTA als auch unserer Kunden sehr gut beurteilen. Ich halte das für essentiell, weil wir alle nur so optimal unterstützen können“, so Niedermeyer.

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Selber Unterstützung in Anspruch genommen hat die LZM-IT bei der Installation des Kommunikationsservers. Danach folgte eine Phase des „Learning bei Doing“, wie Niedermeyer es nennt: „Wir haben einfach damit gearbeitet, geschaut wie es klappt und auch bewusst Fehler in Kauf genommen. Danach gab es dann eine Intensivschulung vor Ort, in die unsere Erfahrungen, Fehler und Fragen eingeflossen sind. So war die Schulung individuell und spezifisch auf unsere IT-Abteilung abgestimmt, das hat mir sehr gut gefallen und uns schnell weitergebracht.“

„Wenn im Ernstfall der Support nicht stimmt, hilft die beste Lösung nicht.“

Zur Absicherung des Betriebs von Mirth Connect hat das MVZ Labor München Zentrum einen 24/7 Service- und Wartungsvertrag abgeschlossen. Großes Lob vom organisatorischen Leiter bekommt der Support von vireq: „Die Mitarbeiter sind stets nett, freundlich und kompetent. Egal ob wir anrufen oder eine E-Mail schreiben, es wird sofort an der Problemlösung gearbeitet.“ Nicht zuletzt aufgrund dieser Erfahrungen sieht Niedermeyer Mirth Connect weiterhin als die richtige Entscheidung an, denn „wenn im Ernstfall der Support nicht stimmt, hilft die beste Lösung nicht.“

Der neue Kommunikationsserver hat den Datenaustausch mit den Kunden erheblich vereinfacht und vieles an Arbeit von den Schultern der Mitarbeiter im MVZ genommen. Niedermeyer schätzt zudem das Dashboard der Lösung, das ihm einen kompletten Überblick über alle Datenströme verschafft. „So können wir heute ganz einfach lokalisieren und nachvollziehen, wo es gegebenenfalls hakt. Die Analyse erfolgt wesentlich schneller und auch effizienter“, erläutert Niedermeyer.

 

  


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