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labGate beim Labordienstleister GfLiD GmbH


labGate beim Labordienstleister GfLiD GmbH

 

Lünen im Mai 2016

 

Kundenorientierung gehört neben Qualität und Effizienz zu den wichtigsten Merkmalen erfolgreicher Labore. Die GfLiD GmbH setzt deshalb seit November 2015 das innovative Befundauskunftsystem labGate ein. Die Kunden der überörtlichen Berufsausübungsgemeinschaft MVZ Dr. Eberhard & Partner Dortmund mit angeschlossener Mikrobiologie sowie der Laborgemeinschaft Dortmund-Westfalen-Lippe können nun von jedem beliebigen Computer, Tablet oder Smartphone aus rund um die Uhr auf ihre Laborbefunde zugreifen. Ein Service, der sich für alle Beteiligten lohnt.

„Im Gesundheitswesen zählt, dass man immer auf dem neuesten Stand der Technik ist und gleichbleibend hohe Qualität bietet“, sagt Matthias Schönfisch, IT-Verantwortlicher bei der GfLiD GmbH. Das Unternehmen bietet Ärzten, Medizinischen Versorgungszentren und Krankenhäusern, über die leistungsfähige Analysetechnik des MVZ Dr. Eberhard & Partner und der LG Dortmund-Westfalen-Lippe hinaus, zahlreiche Services an. Die Aufgabe der EDV-Abteilung besteht vor allem darin, den Ärzten die Arbeit zu erleichtern, unter anderem mit der Bereitstellung unterstützender IT-Systeme. Als die bis dato genutzte Software für die Befundauskunft nicht mehr weiterentwickelt wurde, galt es, eine Alternative zu finden. Auf der Suche nach einer neuen Lösung stießen die Verantwortlichen der GfLiD GmbH auf das System von labGate.

 

Komfortable und schnelle Auskunft

Die Lösung entsprach genau den Vorstellungen, die die GfLiD GmbH von einer sicheren und kundenorientierten Befundauskunft hatte. Bisher stellten die Labore die Befunddaten immer abends über die von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zertifizierte LDT-Schnittstelle zum Abruf per Datenfernübertragung (DFÜ) bereit. Über eine Schnittstelle können die Ärzte die Befunde mittels einer vom Labor bereitgestellten Software abrufen und die Parameter in die jeweilige Patientenakte integrieren. Zusätzlich zur klassichen DFÜ lassen sich in labGate die Befunde jetzt einfach über eine HTTPS-verschlüsselte Internetverbindung im Browser oder mit einer eigens entwickelten App auf dem Smartphone abrufen. Ärzte können so beispielsweise bei Hausbesuchen ihr Smartphone oder Tablet mitnehmen und beim Patienten vor Ort die Befunde einsehen.

Sobald der Befund eines Patienten im Labor-Informationssystem (LIS) validiert wurde, kann er in labGate übernommen und sofort angezeigt werden. „Mit dem neuesten Update können wir auch Push-Benachrichtigung versenden“, sagt Schönfisch, und macht den Vorteil an einem Beispiel deutlich: „Der Arzt bekommt auf seinem Smartphone die Nachricht: Sie haben 30 neue Befunde aus der Laborgemeinschaft oder aus dem Facharztlabor, davon sind 17 pathologisch. Er kann also direkt die dringlichen Befunde erkennen.“

Die labGate-Benutzeroberfläche ist modern gestaltet und einfach zu bedienen. Sie spiegelt damit auch das Selbstverständnis der GfLiD GmbH wider, wie IT-Leiter Schönfisch erläutert: „Wir sorgen bei der GfLiD GmbH dafür, dass die Technik immer auf dem neuesten Stand ist, also die neuesten Übertragungstechniken und die neuesten Sicherheitstechniken eingesetzt werden. Die Arztpraxen müssen sich um nichts kümmern.“ Die GfLiD GmbH bietet auch an, die Daten über eine sogenannte VPN-Verbindung zu sichern, eine Möglichkeit, die vor allem Krankenhäuser nutzen. 

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Neue Funktionen überzeugten

Mit labGate kann die GfLiD GmbH den Ärzten aber auch neue Funktionen anbieten. „Wir können jetzt einen Datenbankeintrag in labGate erstellen. Dafür werten wir nicht nur die XML-Datei und das PDF aus, sondern wir benutzen auch die elektronisch über die LDT-Schnittstelle übermittelten Daten. So erhalten wir genügend Informationen, um beispielsweise kumulative Befunde zu erzeugen und Normwertgrafiken anzuzeigen“, erklärt Schönfisch. „Insbesondere die kumulative Befundansicht ist eine sehr gute Möglichkeit, auf einen Blick zu sehen, wie sind die aktuellen Werte und was waren die Vorwerte aus den verschiedenen Facharztbereichen eines Patienten. Das ist fast wie ein zweites Arztinformationssystem.“ 

Die Resonanz der Mediziner auf die neue Software ist durchweg positiv. „Wir haben die rund 60 Benutzer, die das alte System genutzt haben, auf labGate umgestellt und seit November fast 100 Kunden dazugewonnen.“ Die Ärzte schätzen den Service und geben immer wieder Anregungen für neue Funktionen. „Aktuell gibt es noch vier, fünf Wünsche, aber dann ist das System so, wie wir es uns vorstellen, dann ist das Projekt abgeschlossen“, so Schönfisch. Auf die weitere Entwicklung des Systems ist er dennoch gespannt: „Wir schätzen vireq als kompetenten Partner und wenn Neuerungen kommen, nehmen wir die gerne an.“

 

Elektronische Beauftragung als nächster Schritt

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Projekts „Befundauskunft“ steht nun die elektronische Befundanforderung, kurz Order-Entry, mit labGate auf der Agenda. Das wird die Kommunikation zwischen Arztpraxis und Labor weiter verbessern und beschleunigen. Die Arzthelferinnen nehmen den Patienten morgens Blut ab und drucken über das Arztinformationssystem (AIS) einen Anforderungsschein für verschiedene Anforderungen in den Facharztbereichen aus und schicken die gekennzeichneten Proben ins Labor.  Dort werden die Daten des Anforderungsscheins analysiert, gegebenenfalls bearbeitet und dann in das Laborsystem eingepflegt. Order-Entry setzt an diesem Punkt an. Die Arzthelferin ruft in ihrem AIS die Schnittstelle zu labGate auf, wählt die passenden Anforderungsscheine aus und markiert die gewünschten Leistungen. „Den Anforderungsschein muss sie für die Abrechnung zwar noch immer ausdrucken, im Unterschied zu vorher haben wir die Anforderung mit allen Patientendaten aber schon im selben Moment elektronisch bei uns im System.“ Im Labor kann die Analytik starten, sobald die Probe und der Anforderungsschein eintreffen. Das vereinfacht die Datenübermittlung und -verarbeitung und verkürzt die Befundlaufzeiten. 

 

Sie haben Fragen zu labGate? Dann nehmen Sie über info@vireq.com Kontakt zu uns auf oder rufen Sie uns unter der Nummer 03381 / 33198 40 an.